Aktuell
Witzenmann-Gruppe mit stabiler Entwicklung
Die Witzenmann-Gruppe berichtet von einer bisher stabil guten Geschäftsentwicklung. Die weltweit tätige Unternehmensgruppe mit Stammwerk in Pforzheim konnte 2007 den Umsatz zweistellig steigern. Auch das Jahr 2008 bringt nennenswerte Zuwächse.
Die Witzenmann-Gruppe ist einer der weltweit führenden Hersteller von Metallschläuche, Kompensatoren, Metallbälgen und Fahrzeugteilen. Rund 3200 Mitarbeiter an 23 Standorten in 17 Ländern entwickeln und produzieren maßgeschneiderte Lösungen für Kunden aus allen Indsstriezweigen. Witzenmann ist innerhalb seiner Branche weltweit technologisch führend und kann das umfangreichste Produktprogramm und das breiteste Kompetenzspektrum auf dem Gebiet flexibler metallischer Leitungselemente vorweisen.
2007 war für die Witzenmann-Gruppe ein sehr erfolgreiches Jahr. Der konsolidierte Umsatz stieg um 22 Prozent doppelt so stark wie erwartet auf mehr als 370 Millionen Euro. Das Umsatzwachstum steht auf breiter Basis, fast alle Gesellschaften der Gruppe trugen dazu bei. Es handelt sich dabei um organisches Wachstum.
Die größten Zuwächse konnten mit Fahrzeugteilen für PKW und LKW erzielt werden, wobei alle Geschäftsfelder positive Entwicklungen hatten.
Für 2008 erwartet die Geschäftsführung weiteres nennenswertes Wachstum, allerdings nicht mehr auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Trotz deutlicher Beruhigung im Automobilmarkt, besonders im 4. Quartal, wird mit einem Umsatzzuwachs auf über 400 Mio € gerechnet. Hauptwachstumsträger bleiben Produkte für den PKW- und Nutzfahrzeugmarkt. Sehr starkes Wachstum gab es 2008 ebenso mit Produkten für die Solarbranche.
Geographisch entfällt das Wachstum vor allem auf Deutschland, die USA und BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China).
Mit dem Umsatzwaachstum ist ein weiterer Beschäftigungszuwachs verbunden. Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze sind 2008 in der Witzenmann-Gruppe entstanden. Die Mitarbeiterzahl in der Witzenmann-Gruppe beträgt damit rund 3200 Mitarbeiter.
Die Investitionstätigkeit blieb 2008 auf dem hohem Niveau von rund 30 Mio. €, wovon ungefähr die Hälfte auf das Stammhaus entfällt. Dadurch wird die zentrale Rolle der Muttergesellschaft als Kompetenzzentrum für die Unternehmensgruppe untermauert.
Ein Ausblick auf 2009 erfolgt in der schwierigen Situation der Weltwirtschaft auf sehr unsicherer Basis. Auch für die Witzenmann-Gruppe wird der Konjunkturabschwung spürbar sein. Aufgrund neuer Serienanläufe geht die Geschäftsführung jedoch davon aus, dass 2009 in etwa das Umsatzniveau von 2008 gehalten werden kann. Kostenseitig wird trotz fallender Rohstoffpreise mit einem herausfordernden Jahr 2009 gerechnet. Bedingt durch die nach dem Tarifabschluss steigenden Personalkosten sowie dadurch, dass man nicht wie in den vorhergehenden wachsstumsstarken Jahren auf die positiven Effekte der Fixkostendegression setzen kann.
Mittelfristig sieht sich die Witzenmann-Gruppe unter anderem wegen der guten internationalen Positionierung weiter auf Wachstumspfad. Mit dem Aufbau eines Standorts in Mexiko soll auch 2009 die Globalisierungsstrategie fortgesetzt werden.